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Agrar-Lexikon

Insekten

Insekten bilden die größte Tierklasse auf der Erde: über 1 Million Arten sind beschrieben; nach Schätzungen existieren jedoch 30 bis 50 Millionen Arten. Sie kommen auf allen Kontinenten vor, insbesondere in den Tropen. Käfer, Schmetterlinge, Fliegen, Bienen, Wespen, Heuschrecken, Ameisen, Termiten, Wanzen, Blattläuse, Zikaden - alle gehören zu den Insekten. Ausgewachsene Insekten haben sechs Beine, im Gegensatz zu den Spinnen, die 8 Beine haben.. Der Körper ist durch zwei Einkerbungen in drei Abschnitte gegliedert: Kopf, Brust und Hinterleib. Insekten haben kein Innenskelett, sondern eine tragende Außenhülle aus Chitin.

Insekten entwickeln sich aus Eiern, meist über ein Stadium als Larven, Raupen oder Maden.  Diese sehen oft ganz anders aus als die erwachsenen Tiere und finden sich nicht selten auch in anderen Lebensräumen. Die Veränderungen, Metamorphose genannt, finden meist in  in sog. Puppen statt , in denen sie eingesponnen zu den eigentlichen Insekten werden. 

Viele Schädlinge gehören zu dieser Tiergruppe, aber ebenso auch viele Nützlinge und dazu einige Nutztiere wie Bienen und Seidenraupen.