i.m.a
Agrar-Lexikon

Eierschale

Eine der Hüllen, die das eigentliche Ei umgibt. Sie ist hart und ca. 0,2 bis 0,4 mm dick. Sie besteht zum größten Teil aus Calcium (ca. 2 g). Die Eierschale ist ganz außen von einer feinen, glänzenden Schicht, der Schalenoberhaut oder Kutikula umgeben. Diese verhindert einerseits das Eindringen von Krankheits- und Fäulniserregern in und andererseits das Austreten von Feuchtigkeit aus dem Ei. Beim Waschen wird die Kutikula zerstört. In der EU ist das Waschen der Eier deshalb verboten. Unter der Kalkschale befindet sich die Schalenhaut. Beim "Aufschlagen" eines gekochten Eis  klebt sie häufig fest am Eiweiß.  Die Farbe der Eierschale entsteht durch Einlagerung von Pigmenten in die Kalkschale. Sie erfolgt in den letzten Stunden vor der Eiablage im Eileiter und ist weitgehend erblich bedingt. Die Farbe der Eier hängt von der  Rasse ab. Braune Hühner können  auch weiße Eier legen, weiße Hühner auch braune.

Vergleiche auch Ei.